Krankenhaus Reinbek

Basar mit Cafe der Ordensschwestern

25.11.2017, 14:00 - 17:00 Mitarbeiter-Cafeteria, UG


 

 

Die Reinbeker Ordensschwestern backen und basteln für ein Krankenhaus in Tansania

 

Am Samstag VOR dem 1. Advent (Samstag, der 25. November) veranstalten die Schwestern von der Heiligen Elisabeth im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift (Hamburger Straße 41, 21465 Reinbek) – wie bereits in den vergangenen Jahren – nachmittags ein kleinen Basar und ein Café.


Von 14 bis 17 Uhr verkaufen die Elisabethschwestern in der Mitarbeitercafeteria im Untergeschoss des weißen Hauptgebäudes selbstgebackenen Kuchen, frische Waffeln und Kaffee. Ebenso werden selbstgemachter Weihnachtsschmuck, und Kekse angeboten. Wer noch kein Adventsgesteck hat, kann ein solches dieses Jahr ebenfalls noch rechtzeitig bei den Ordensschwestern erwerben. Für die Kinder gibt es eine Bastelecke.

Der Erlös kommt dem aktuellen Krankenhausprojekt des Ordens im Nordosten Tansanias zugute. Die Schwestern von der Heiligen Elisabeth haben in Maganzo ein Hospital gebaut und für die Ausstattung in den letzten Jahren Spenden gesammelt. Jetzt ist das Krankenhaus in Betrieb und die laufenden Kosten müssen gedeckt werden. Mit einer Präsentation und an Stellwänden wird über das Projekt informiert.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Hintergrund zum Spendenprojekt Maganzo


Maganzo ist ein kleines Dorf in Tansania im Osten Afrikas. 2.300 kinderreiche Familien leben dort in großer Armut vom wenig ertragreichen Ackerbau. Der Hunger ist groß, es gibt kein Strom und kein Wasser in den kleinen Hütten, der Gesundheitszustand vieler Kinder wie Erwachsener ist erschreckend, berichten die Elisabethschwestern, die vor Ort ein Gesundheitszentrum aufbauen um damit wenigstens eine medizinische Grundversorgung in Maganzo und den umliegenden Dörfern zu leisten.

Das „San Pio Health Centre Maganzo“ haben sie damals in einen unfertigen Bauzustand übernommen. 2012 konnte dank vieler Spenden ein Brunnen gebohrt werden, um die Wasserversorgung im Hospital sicher zu stellen. Es gibt seit 2013 eine Solaranlage und damit wenigstens im kleinen Krankenhaus Strom. Die Schwestern sind mittlerweile in der Lage in einer kleinen Notfallambulanz täglich vielen Menschen im Kampf gegen Malaria, Tuberkulose und Durchfallerkrankungen zu helfen. Es wurden Betten angeschafft und medizinische Geräte wie ein EKG. Mittlerweile ist auch ein OP-Saal fertig.

Neben dem Hospital gibt es noch ein zweites Projekt in Maganzo: die Arbeit mit Waisenkindern und Kindern aus sehr armen Familien. Sie müssen für ihr Essen schwer arbeiten anstatt zur Schule gehen zu können. Eine große Gruppe Jungen und Mädchen kommen in die Mission, um etwas zu lernen, zu erzählen, zu spielen, zu singen und zu tanzen oder auch am gemeinsamen Gebet teilzunehmen.



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