Krankenhaus Reinbek

Bei Verengungen der Halsschlagader (A. carotis) steht die Gefahr des Schlaganfalls im Vordergrund, da dieses Gefäß die Versorgung des Gehirns sicherstellt. Verengungen, die keine Beschwerden verursachen und eine bestimmte Größe nicht überschreiten, müssen nicht operiert werden. Es sollten aber regelmäßige Ultraschallkontrollen erfolgen, um Veränderungen rechtzeitig festzustellen. Eine Dauerbehandlung mit Präparaten zur Gerinnungshemmung (z. B. ASS) ist aber auch dann erforderlich.

Verengungen, die keine Beschwerden verursachen und eine bestimmte Größe nicht überschreiten, müssen nicht operiert werden. Es sollten aber regelmäßige Ultraschallkontrollen erfolgen, um Veränderungen rechtzeitig festzustellen. Eine Dauerbehandlung mit Präparaten zur Gerinnungshemmung (z.B. ASS) ist aber auch dann erforderlich.

Symptome

In den Verengungen bilden sich Blutgerinnsel, die mit dem Blut ins Gehirn getragen werden. Dies kann bei kleinen Gerinnseln völlig unbemerkt geschehen, kann aber auch einen Schlaganfall (Apoplex) auslösen. Ein leichter Schlaganfall macht sich zum Beispiel durch Lähmungen oder Taubheitsgefühle des Gesichts, des Armes oder Beins bemerkbar, die nach wenigen Minuten wieder abklingen. Auch eine kurzzeitige Seh- oder Sprachstörung kann Ausdruck von Durchblutungsstörungen des Gehirns sein. Bei einem schweren Schlaganfall ist oftmals eine ganze Körperhälfte betroffen, und die Lähmungen bilden sich nicht vollständig wieder zurück.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Standardtherapie ist die Operation der Halsschlagader. Das Gefäß wird eröffnet und das die Verengung verursachende Material aus der Gefäßwand herausgeschält. Mit einer Direktnaht oder bei kleinem Durchmesser des Gefäßes mit einem schmalen Streifen aus Kunststoff oder körpereigener Vene, wird anschließend das Gefäß wieder verschlossen.

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