Krankenhaus Reinbek

Die Strahlenbelastung bei der radiologischen Diagnostik – abgesehen natürlich von Ultraschall und Kernspintomographie - ist und bleibt ein wichtiges Thema. Stetig sind der Gesetzgeber, die Fachgremien der Deutschen Röntgengesellschaft und die Industrie bemüht, die Strahlenbelastung bei Röntgen, CT und Angiographie sowie Nuklearmedizin zu reduzieren.

Die in unserer Abteilung eingesetzten Geräte entsprechen den neuesten Anforderungen und werden ständig überwacht. Alle Untersuchungen in unserer Abteilung werden gemäß der Leitlinien der Bundesärztekammer (www.bundesaerztekammer.de) durchgeführt. Soweit möglich und medizinisch verantwortbar, setzen wir selbstverständlich Untersuchungsverfahren ein, bei denen keine Strahlenbelastung nötig ist (Ultraschall, Kernspintomographie) oder wählen das radiologische Verfahren aus, bei dem die beste Aussage mit der geringsten Strahlenbelastung erreicht werden kann (ein Grundprinzip der Radiologie: ALARA – „as low as reasonably achievable“ oder „so wenig, wie vernünftigerweise vertretbar ist“). Die nuklearmedizinische Untersuchung des Herzens (Myokardszintigraphie), die mit Thallium als auch Technetium durchgeführt werden kann, erfolgt fast Ausschließlich – in Abhängigkeit von der Fragestellung – mit dem weniger strahlenden Technetium.

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