Krankenhaus Reinbek

Zu einem der wichtigsten Schlagworte in der Medizin ist heute „Qualitätssicherung“ geworden. Was heißt das? Es ist auf jeden Fall in der Radiologie nicht so neu, wie  häufig angedeutet wird: die wesentlichen Forderungen zur Qualitätssicherung sind seit Jahrzehnten in der Röntgenverordnung gesetzlich festgeschrieben. Untersuchungen sollen in gleich bleibender Weise durchgeführt werden, um immer eine größtmögliche Zuverlässigkeit bei der Beantwortung der Fragestellung zu erhalten. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse der Untersuchungen und Parameter wie z.B. Strahlenbelastung, Hygienerichtlinien... regelhaft überprüft und ggf. ständig an die sich dynamisch ändernden gesetzlichen Vorgaben angeglichen werden. In der Praxis der Radiologie bedeutet dieses, dass nach sog. SOP`s (standard operating procedures) erfolgen und technische Kontrollen der Anlagen und Strahlenbelastungen bei den Untersuchungen stattfinden. Die Überprüfung erfolgt bei uns durch die „Ärztlichen Stelle“ der Ärztekammer Schleswig-Holstein.

Neben dieser elementaren Qualitätssicherung gibt es für die PTA im Bereich Becken- und Beinarterien (Gefäßdilatation bei Schaufensterkrankheit) bundeseinheitliche Qualitätssicherungskriterien, regelmäßig aktualisiert durch die zentrale unabhängigen Qualitätssicherungsstelle (www.bqs-online.de). Auf freiwilliger Basis führen wir PTA`s nach diesen Qualitätskriterien durch und werden hier unabhängig jährlich von der EQS in Hamburg überprüft.
Zusätzlich ist ein DIN-EN  basiertes QM-System im Aufbau begriffen.

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