Krankenhaus Reinbek

Die Behandlung von abdominellen Aortenaneurysmata umfasst heute sowohl die offene Operation mit Protheseneinlage als auch die minimal invasive Ausschaltung mittels sog. endovaskulärem Stentgraft. Letzterer wurde bislang nach operativer Freilegung in den Leisten und meist in Vollnarkose eingebracht. Im Bemühen um eine weitere Reduktion der Belastung für den Patienten durch den Eingriffs, insbesondere gilt dieses für ältere oder kranke (multimorbide) Patienten bieten wir die Einlage eines Aorten-Stentgrafts als rein perkutanen und in Lokalanästhesie durchgeführten Eingriff an.

Hierbei erfolgt zunächst eine Punktion in Leistenarterie analog zur Gefäßdarstellung mit Aufdehnung des Zuganges. Nach der Einlage des Stentgrafts wird dann der Zugang vermittels kleiner Gefäßnaht via Spezialkatheters verschlossen. Spätestens am Folgetag kann der Patient dann mobilisiert werden. Die Entlassung kann dann meist bereits nach 3-4 Tagen erfolgen. Die Planung und Vorbereitung erfolgt wie bei allen radiologischen Interventionen in unserem Hause ambulant, die stationäre Aufnahme erfolgt am Vorabend des Eingriffs.

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