Krankenhaus Reinbek

Mit der Viabahn® (Fa. Gore) steht bei der Behandlung zur Behandlung von insbesondere langstreckigen Verschlüssen der Knie- und Oberschenkel-Strombahn, Rezidivverschlüssen sowie Aneurysmata peripherer Gefäße eine endovaskulär, d.h. über einen interventionell-radiologischen Gefäßzugang (identisch zur PTA) einzubringende auf Goretex basierende Prothese zur Verfügung, die dank Metallarmierung eine gute Radialkraft besitzt und zugleich durch die neuartige Heparinbeschichtung an ihrer Oberfläche exzellente Offenheitsraten verspricht. Da die Metallspangen eine ausreichende Distanz aufweisen, kann die Viabahn frequent punktiert und damit auch im Bereich der Punktionsstrecke in einen Hämodialyseshunt implantiert werden; so können Punktionsaneurysmata, komplexe Shuntstenosen und langstreckig eng gestellte Venen auch shunterhaltend ohne Operation therapiert werden.

Seit Zulassung und Verfügbarkeit dieser heparinbeschichteten Gefäßprothese im letzten Jahr haben wir so bereits 3 Patienten mit Hämodialyseshunts, 2 Patienten mit Aneurysma der Kniegelenksarterie und 10 Patienten mit langstreckigen oder Rezidivverschlüssen am Oberschenkel erfolgreich behandeln können.
(Ansprechpartner: Prof. Dr. G. Krupski-Berdien)

Perkutane radiolgische Gefäßbehandlung (PTA)

Abb.: links) Instent-Re-Verschluss der AFS/POP1; rechts) Vollständige Revaskularisation mittels 6/250 mm messender und heparinbeschichteter Viabahn®

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