Krankenhaus Reinbek

Abb. 1 und 2: Auswertung der CT-Daten bei Aneurysma zur Planung der Stentgraft-Versorgung analog des vorhergehenden Fallbeispiels. Grundsätzlich wird zunächst eine CT erstellt, um die einzubringende Prothese individuell auszumessen und im Weiteren anfertigen lassen zu können. Eine Kernspintomoigraphie reicht meist nicht aus, bei schlechten Nierenwerten kann Kontrastmitelsparend eine sog. Messkatheterangiographie alternativ durchgeführt werden.

Abb. 1 und 2
Abb. 3


Abb. 3: Angiographie vor Stenteinlage
Zu Beginn der Implanattion werden in Narkose oder örtlicher Betäubung in beide Leistenarterien nach kleinem Hautschnitt (durch den Gefäßchirurgen) sog. Schleusen eingelegt, die Zugang zum Gefäss ermöglichen. Dnach wird eine Angiographie der Aorta angefertigt und die Prothese / der Stent über die Schleuse eingelegt.

Abb. 4 und 5: Angiographie nach Stenteinlage
Nachdem die Prothese eingebracht wurde und auch ggf. der 2. Schenkel in die Beckenarterie platziert worden ist, erfolgt nach der Dilatation und Anmodellierung (links) eine Abschlussdarstellung der Prothese, die das Aneurysma vollständig überdeckt. Eine Rupturgefahr besteht jetzt nicht mehr. Nach Gefäßnaht und Hautnaht (in örtlicher Betäubung) ist vom Eingriff kaum etwas zu erkennen. Der Patient konnte nach 6 Stunden Aufstehen und war am Folgetag vollständig mobilisiert. Die Entlassung konnte am 4. Tag erfolgen.

Abb. 4 und 5
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