Krankenhaus Reinbek

Chefarzt
Prof. Dr. med. habil.
Gerrit Krupski-Berdien

Facharzt für diagnostische Radiologie/radiologische Diagnostik,
Fachbeisitzer Radiologie ÄK-Schleswig Holstein

Kontakt
KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT
Hamburger Straße 41
21465 Reinbek

Telefon 040 / 72 80 - 36 00
E-Mail gerrit.krupski@krankenhaus-reinbek.de

Abteilung
Telefon 040 / 72 80 - 36 00
Fax 040 / 72 80 - 23 51

E-Mail radiologie@krankenhaus-reinbek.de



Spezielle Angebote

  • Hepatobiliäre Interventionen
  • Spezielle Vaskuläre Interventionen
  • Herz-Bildgebung
  • Gefäß-Ultraschall

Zu den Aufgaben der Radiologie am KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT gehört das Erzeugen von Bildern im Rahmen der Abklärung und Behandlung von verschiedensten Erkrankungen, was mit modernsten Geräten und hoher Expertise der bei uns tätigen Radiologen in unserer voll-digitalisierten Abteilung schnell und präzise erfolgt. Darüber hinaus behandelt die Abteilung für Radiologie auch eigenständig Patienten. Diese leiden vorwiegend an Erkrankungen von Leber und Gallenwegen, bösartigen Tumoren, Schmerzen oder Gefäßen.

Dabei agiert die Radiologie entweder als Partner der klinischen Fachdisziplinen am Haus oder eigenständig. Von den derzeit etwa 1000 invasiven Prozeduren (davon 750 reine Interventionen) führen wir rund 300 in eigener Regie ambulant oder stationär mit ständig steigender Nachfrage durch. Das Behandlungsspektrum der Abteilung erweitert sich dabei entsprechend des medizinischen Fortschritts ständig weiter; so konnten wir etwa als weltweit dritte Institution eine extra lange Gefäßprothese implantieren.

 

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

eine Meldung in der BILD-Zeitung über Ablagerungen eines Kontrastmittels bei MRT-Untersuchungen im Gehirn führt zu großen Verunsicherungen.

Dazu unsere Einschätzung: Gadolinium-haltige MRT-Kontrastmittel werden seit mehr als 25 Jahren weltweit regelmäßig und in großer Anzahl im Klinikalltag verwendet. Im Juni 2015 wurde in einem Artikel in einer amerikanischen Fachzeitschrift darauf hingewiesen, dass Ablagerungen von Gadolinium aus MRT-Kontrastmitteln im Gehirn bei häufiger Anwendung nachgewiesen werden konnten.

Dass diese Ablagerungen allerdings zu Schädigungen oder Symptomen führen und eine krankmachende Bedeutung haben, ist nicht bekannt. Ebenfalls sind derzeit  keine unklaren neurologischen Komplikationen nach wiederholten MRT-Untersuchungen mit Kontrastmittelgabe bekannt, die man mit dieser Beobachtung in Zusammenhang bringen könnte.


Der Artikel kommt selbst zur Schlussfolgerung, dass weitere Untersuchungen abzuwarten sind, um eine Bedeutung für den klinischen Einsatz herzustellen.

Hier finden Sie den Originalartikel der Fachzeitschrift Radiology vom Juni 2015 - in Englisch. Wichtig ist der Satz unter "Conclusion", also Schlussfolgerungen: "Es seien weitere Studien zur klinischen Bedeutung dieser Beobachtung notwendig".

Opens external link in new windowhttp://pubs.rsna.org/doi/abs/10.1148/radiol.15150025


Eine ärztlich empfohlene MRT-Untersuchung ist in der Regel durch kein anderes Gerät zu ersetzen. Wir möchten Sie darum um Ihr Vertrauen bitten, dass Ihre Gesundheit bei allen unseren Entscheidungen unser oberstes Gebot ist.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Gerrit Krupski-Berdien
Chefarzt der Radiologie


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