Krankenhaus Reinbek

 

 

Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen

Unser Team hat sich auf die operative  gynäkologische Onkologie (Tumorentfernung) und plastisch-rekonstruktive Chirurgie (Wiederherstellung, Neuformung) spezialisiert. Wir bieten auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie ein umfassendes Spektrum aller Eingriffe insbesondere im Bereich der Eierstöcke (Ovarialkarzinom/ Eierstockkrebs), der Gebärmutter (Endometriumkarzinom /Gebärmutterschleimhautkrebs), des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom/ Gebärmutterhalskrebs), der Scheide (Vaginalkarzinom /Krebs der Scheide) und der äußeren Geschlechtsteile (Vulvakarzinom) an.

Wir sind stolz, dass wir zu den bundesweit ersten vier Frauenkliniken gehören, die von der "VulvaKarzinom-Selbsthilfegruppe e.V." ein SHG-Siegel verliehen bekommen haben, das uns besonders schonende Therapie von Genitalkrebs und seinen Vorstufen bescheinigt.

Durch unsere Spezialisierung und langjährige Erfahrung erreichen wir eine optimale Vorbereitung, effiziente Operationen und eine ganzheitliche patientengerechte Betreuung. Gemeinsam mit unseren Patientinnen und ihren niedergelassenen Frauenärztinnen/ärzten möchten wir ein starkes Team bilden, das die jeweilige Patientin in den Mittelpunkt stellt.

Für die Therapie bösartiger Erkrankungen des weiblichen Genitales ist immer ein individuell auf die Patientin und ihre Diagnose abgestimmtes Operationskonzept zur umfassenden Entfernung eines Tumors (Radikalität) ausschlaggebend. Wir nutzen dazu moderne operative Verfahren einschließlich minimal-invasiver Techniken und Laserchirurgie. Bei Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs setzen wir darüber hinaus spezielle Techniken ein, die die empfindlichen Nerven im Beckenraum schonen und so die Funktion von Darm und Harnblase bewahren.

In Kooperation mit den Abteilungen für Viszeralchirurgie (Prof. Dr. Tim Strate), Leberchirurgie (Dr. Christian Hillert) und Gefäßchirurgie (Dr. Matthias Schneider) bieten wir das gesamte Spektrum der Tumorchirurgie auf universitärem Niveau an. Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin (PD Dr. Thorsten Krause) führt modernste Narkoseverfahren und Methoden zur Vermeidung postoperativer Schmerzen sowie eine postoperative Überwachung auf der Intensivstation durch. Das Team arbeitet schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen (bereits vorher im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf).

Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie unterstützt ebenfalls das Ziel der radikalen Tumorentfernung. Erst durch die Möglichkeit einer plastischen Rekonstruktion werden viele radikale operative Eingriffe überhaupt erst möglich. Weiterhin lässt sich damit das äußere Erscheinungsbild von Brust, Scheide oder Vulva natürlich wiederherstellen.

Unser Ziel ist es, durch maximale Radikalität und Effektivität die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Heilung unserer Patientinnen zu schaffen, dabei aber gleichzeitig Nebenwirkungen zu vermeiden und ein unversehrtes körperliches Erscheinungsbild zu bewahren.

In der wöchentlichen interdisziplinären Tumor-Konferenz des St. Adolf-Stiftes erarbeiten alle erforderlichen Spezialisten gemeinsam eine optimale, individuelle Therapie für unsere Patientinnen. Notwendige Medikamententherapien (z.B. Chemotherapie, Antikörper- oder Anti-Hormon-Therapie) sowie Strahlentherapien werden gemeinsam mit den jeweiligen Spezialisten koordiniert und durchgeführt.


  • Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs)
    • Operative Bestimmung des Tumorstadiums (Staging)
    • Verkleinerung der Tumormasse durch Chemotherapie (neoadjuvant)
    • Operative Verringerung der Tumormasse (Debulkingoperationen)
  • Endometriumkarzinom (Gebärmutterschleimhautkrebs)
    • Minimal invasive Operationsverfahren
    • Lymphknotenentfernung (pelvine und paraaortale Lymphonodektomie)
  • Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)
    • Nervenschonende Operationsverfahren (TMMR nach Höckel)
    • In frühen Tumorstadien minimal invasive Operationsverfahren
  • Vulvakarzinom (Schamlippenkrebs)
    • Organerhaltende Operationsverfahren
    • Wächterlymphknotenmethode (Sentinellymphonodektomie)
    • Plastisch-rekonstruktive Operationsverfahren
    • Laserchirurgie

 

Alle Patientinnen mit Krebserkrankung werden in der einmal wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz zusammen mit allen Spezialisten wie Pathologen, Strahlentherapeuten und medizinischen Onkologen vorgestellt um eine Therapieempfehlung zu erarbeiten.

 


Gern beraten wir Sie im Rahmen unserer Sprechstunden (Telefon: 040 / 72 80 - 35 00) und stehen auch für die Einholung einer zweiten Meinung zur Verfügung.

 


Homöopathie als Begleittherapie bei Krebserkrankungen

In Kooperation mit der Frauenklinik des KRANKENHAUSES REINBEK ST. ADOLF-STIFT, bietet die zertifizierte klassische Homöopathin Caroline Krauel eine unterstützende Behandlung für krebserkrankte Frauen vor Ort an.

Die klassische Homöopathie, die auf über 200 Jahre erprobten, regulativen Heilungsgesetzen beruht, hat sich in der Onkologie als eine effiziente therapeutische Ergänzungsbehandlung erwiesen. Ihr Einsatz stärkt das angegriffene Immunsystem, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers anstößt und wieder aktiviert. So können belastende Nebenwirkungen  der schulmedizinischen Therapien (wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit) verringert und gleichzeitig der erwünschte Behandlungserfolg erhöht werden. Darüber hinaus stabilisiert und fördert die Homöopathie das psychische Gleichgewicht nach der Krebsdiagnose.
Ebenso kann das sogenannte Fatigue-Syndrom, das während und lange nach der Therapie mit großer körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung auftreten kann, wirksam behandelt werden.

Caroline Krauel hat sich während ihrer 7-jährigen Praxistätigkeit auf die begleitende Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert und zahlreiche onkologisch-homöopathische Fachfortbildungen besucht.

  • In der Reinbeker Frauenklinik bietet sie ab sofort am Montag- und Donnerstagnachmittag ab 14.30 Uhr eine homöopathische Sprechstunde an.
  • Hierfür können Sie sich direkt über die Pflegekräfte der Station 8a oder im Sekretariat der Frauenklinik anmelden (Tel. 040 / 72 80 - 35 00).
  • Sie finden die Sprechstunde von Frau Krauel in den Räumen der „Elternschule“ der Frauenklinik (2. Stock, dem Sekretariat gegenüber).


Im Erstgespräch, der homöopathischen Anamnese, wird besonders viel Wert auf Ruhe und Zeit gelegt, damit die Patientinnen ausführlich über ihren aktuellen Zustand und ihre gesamte Krankengeschichte sprechen können. Nach der computergestützten Auswertung (der so genannten Repertorisation) der individuellen körperlichen, geistigen und seelischen Symptome sucht Caroline Krauel das für die Krebserkrankung und für die Persönlichkeit jeweils passendste Arzneimittel heraus. Anhand von gemeinsam erarbeiteten Verlaufsparametern führen die Patientinnen in den darauf folgenden Wochen regelmäßige Erfolgskontrollen durch, an denen sich die weitere Behandlung orientiert.
Zusätzlich bietet Caroline Krauel auch eine Beratung über eine unterstützende Ernährung bei Krebserkrankungen an (Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig).

Die Behandlung wird leider noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Kosten belaufen sich auf einen Satz von 70 Euro pro Stunde.


Caroline Krauel
Praxis für klassische Homöopathie           
Börnsener Str. 6
21521 Aumühle               
Telefon: 040 / 238 44 675                  
E-Mail: Caroline.Krauel@gmx.de

ww.homoeopathie-krauel.de

 

Frauenklinik im KRANKENHAUSREINBEK ST. ADOLF-STIFT
Hamburger Straße 41
21465 Reinbek
Telefon: 040 / 72 80 - 35 00
frauenklinik@krankenhaus-reinbek.de
http://www.krankenhaus-reinbek.de

www.krankenhaus-reinbek.de

 

 

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