Krankenhaus Reinbek

Im Einzelnen bieten wir für die Patienten folgendes Behandlungsspektrum an:

Arterien

Operationen an den Halsschlagadern (Carotis), Operationen an den Bauch- und Beckenschlagadern mit Aortenersatz bei Aneurysmen und Bypass-Operationen bei der arteriellen Verschlusskrankheit („Raucherbein”), rekonstruktive Gefäßeingriffe an den Oberschenkel- und Unterschenkelschlagadern. In Kooperation mit der Abteilung für Bildgebende Diagnostik (Radiologie) führen wir Ballon-Dilatationen und Stent-Implantationen bei Gefäßengen und -verschlüssen sowie die computergesteuerte Blockade des Sympathicus-Nerven durch.
In Kombination mit einer rekonstruktiven Gefäßoperation führen wir diese Ballon-Dilatationen und Stent-Implatationen auch im Operationssaal durch. Ebenso sind wir ausgerüstet für die Implantation von Gefäßendoprothesen bei Aneurysmen der Bauch- und Beckenschlagader in sogenannter interventioneller Technik.

Venen

Umfangreiche Venenchirurgie mit operativer Behandlung von Krampfadern und dem vielgestaltigen Bild der chronisch venösen Insuffizienz („offenes Bein”). Hier bieten wir neben den traditionellen Operationsmethoden auch die Laser-Okklusion an.

Lymphgefäße

Behandlung von Patienten mit Erkrankung der Lymphbahnen.

Shunt-Chirurgie

Versorgung vieler Dialysepraxen  mit speziellen Fisteloperationen an Unter- und Oberarm sowie Anlage von Spezialkathetern zur Durchführung der Dialyse bei Nierenversagen

Mehr Informationen in der Sektion "Norddeutsches Shunt-Zentrum".

Port-Systeme

Bei geplanter Chemotherapie von Tumorkrankheiten implantieren wir so genannte Port-Systeme in örtlicher Betäubung.

 

 

Truncus-coeliacus Kompressionssyndrom
(Dunbar-Syndrom)

Einen besonderen überregionalen Schwerpunkt bildet die laparoskopische Behandlung des seltenen Truncus coeliacus-Kompressionssyndroms (Dunbar-Syndrom) mit Zuweisungen aus ganz Deutschland und der Schweiz.

Bei dieser Erkrankung kann es durch Irritation von vegetativen Nervenfasern des Plexus coeliacus es zu einer diffusen schweren Bauchschmerzerkrankung kommen. Die kreuzenden Fasern der Zwerchfellmuskulatur über dem Abgang des Truncus coeliacus können mit Einengung der Eingeweidearterie und mit einer Irritation der genannten vegetativen Nervenfasern einhergehen.

Durch die intensive Beschäftigung mit diesem seltenen Krankheitsbild und der bei uns vorgehaltenen Möglichkeit der laparoskopischen Behandlung („Schlüssellochmethode“) sind wir deutschlandweit führendes Zentrum hierfür geworden.

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